Probiotika, Präbiotika & Prebiotika – der Durchblick

Gesund und munter! Nahrungsergänzung

Probiotika

Definition:

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die nach Verzehr in ausreichender Menge in aktiver Form in den Darm gelangen und dadurch positive gesundheitliche Wirkungen erzielen. (damaliges Bundesinstitut für Verbraucherschutz)

Probiotika finden sich in fermentierten Produkten. Zum Beispiel in Joghurts mit Milchsäurebakterien als Startkultur, aber auch in Kimchi oder Sauerkraut sind Probiotika vorhanden.

 

Probiotische Milchprodukte

Vorteile:

  • positiv für Krankheitsverlauf
  • verdrängen pathogene (krankmachende) Keime
  • ohne großen Aufwand
  • beeinflussen mikrobielles Gleichgewicht im Darm
  • eignen sich für Prävention (keine Risiko- oder Nebenwirkungen)

Nachteile:

  • teuer
  • schnell zurück bei Ausgangssituation
  • Regelmäßigkeit ist entscheidend:
    Wirkung wird nur erzielt, wenn täglich, dauerhaft und ausreichend eingenommen wird

Präbiotika & Prebiotika

Vorab: Präbiotika & Prebiotika haben dieselbe Bedeutung

Definition:

Präbiotika sind spezifische unverdauliche Stoffe, die selektiv Bifidobakterien und möglicherweise auch andere Bakterien im Darm fördern und dadurch positive gesundheitliche Wirkungen erzielen. (damaliges Bundesinstitut für Verbraucherschutz)

Auch bekannt unter Ballaststoffe.

Fazit:

Der wesentliche Unterschied zwischen Probiotika und Präbiotika ist, dass Probiotika die Organismen sind die sich positiv auf die Gesundheit auswirken, während sie selbst verdaut werden. Präbiotika hingegen fördert das Wachstum von „gesundmachenden“ Bakterien und sind unverdaulich.

Für gesunde Menschen ist die Einnahme nicht zwingend nötig.